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ACHTUNG: 5 Irrtümer über das Sonnenbaden

 

FIT STAR FITNESSBLOG I Thema: Lifestyle

Endlich Sommer in Deutschland! Wir freuen uns über warme Temperaturen und Sonnenstrahlen auf der Haut. Viele gönnen sich ausgiebige Sonnenbäder mit dem Ziel möglichst schnell braun zu werden – denn der trainierte Beachbody wirkt gebräunt bekanntermaßen ja noch knackiger! Doch Vorsicht: Experten warnen davor die UV-Strahlung zu unterschätzen. Wir klären die gefährlichsten Irrtümer auf.

Zuerst die gute Nachricht: Sonnenlicht hat viele positive Einflüsse auf den menschlichen Körper. So produziert der Körper über die Sonnenbestrahlung eigenständig das wichtige Vitamin D. Das kann zwar auch über Nüsse, Fisch oder andere Nahrung aufgenommen werden, aber nicht in ausreichenden Mengen. Vitamin D sorgt beispielsweise für starke Knochen und ein gutes Immunsystem. Sonnenlicht mildert außerdem bei einigen Hauterkrankungen wie Schuppenflechte oder Neurodermitis deutlich die Symptome. Nicht zuletzt ist Sonne auf der Haut auch gut für die Seele – denn dann schüttet der Körper vermehrt Endorphine (= Glückshormone) aus und sorgt so für gute Stimmung!

 

ZU VIEL SONNE SCHÄDIGT DIE HAUT 

 

Aber Achtung, wie so oft gilt: übermäßiger Konsum ist schädlich. Denn die Gefahren beim Sonnenbaden werden oft unterschätzt. Eggert Stockfleh leitet das Hauttumorzentrum an der Charité Berlin und beobachtet eine erschreckende Entwicklung: 

Um fünf bis sieben Prozent jährlich steigt die Zahl der Hautkrebserkrankungen in Europa! 

 

Das liegt vor allem daran, weil sich die Menschen vor der UV-Strahlung nicht ausreichend schützen. Ein Sonnenbrand schädigt die Haut nachhaltig und sorgt für vorzeitige Hautalterung. Sind die Wettervoraussichten gut, sollte man bereits morgens Sonnencreme auftragen, wenn man vorhat sich längere Zeit in der Sonne aufzuhalten, rät Eggert. Besonders heikel ist die Mittagszeit: 75 % der schädlichen UVA- und UVB-Strahlen bekommt man von 11-15 Uhr ab. Daher sollte man in dieser Zeit direkte Sonnenbestrahlung besser vermeiden.

 

IRRTUM 1: Durch Nachcremen verlängert sich die Schutzzeit

Das ist ein weit verbreitetes Missverständnis. Die Schutzzeit gilt nur einmal pro Tag. Nachcremen hilft zum Erneuern der generellen Schutzschicht auf der Haut und ist besonders nach dem Baden sinnvoll. Die Zeit, bis man sich verbrennt, kann man dadurch aber nicht hinausziehen.

 

IRRTUM 2: Im Solarium kann man die Haut vorbereiten

Eine Fehlinformation die sich hartnäckig hält: Man kann die Haut nicht durch sogenanntes „Vorbräunen“ im Solarium vor Sonnenbrand schützen. Während man im Freibad aber oft gar nicht merkt, dass man einen Sonnenbrand bekommt, hat man im Solarium – bei verantwortungsvoller Nutzung – mehr Kontrolle über die UV-Strahlung. Die bei FIT STAR eingesetzten Solarien stehen für eine besonders sanfte und schonende Bräunung mit vergleichsweise wenig UV-Licht. Die roten Beauty-Light-Lampen ermöglichen eine revitalisierende Hautpflege und sorgen dem typischen Austrocknen der Haut nach dem Sonnenbad vor. Zusätzlich ist die Nutzung auf 10 Minuten pro Tag „beschränkt“. Alle Infos zu unserer Solarium-Flatrate für 5,90 € pro Monat findest Du hier.

 

IRRTUM 3: Im Schatten bekommt man keinen Sonnenbrand

Das ist nur bedingt richtig, denn selbst im Schatten können noch 90 Prozent der Strahlung ankommen. Daher sollte man auch Sonnencreme verwenden, wenn man nur im Schatten liegt.

 

IRRTUM 4: Nur teure Sonnencremes sind gute Cremes

Völliger Quatsch! Teure Cremes sind oftmals angenehmer parfümiert, aber die günstigen Alternativen aus dem Discounter schützen ebenfalls sehr gut.

 

IRRTUM 5: Kleidung schützt vor Sonnenbrand

An sich bietet Kleidung einen guten Schutz vor UV-Strahlen – allerdings nur im trockenen Zustand. Nasser Stoff verliert jedoch seine Schutzwirkung. Wer also mit T-Shirt ins Wasser geht, kann trotzdem einen ordentlichen Sonnenbrand bekommen. Besonders Wassersportler sind hier betroffen und sollten spezielle Shirts tragen.

 

Wer sich also ein bisschen schützt, kann von den positiven Effekten der Sonne profitieren statt schmerzenden Sonnenbrand zu behandeln. Auch das Training sollte hinsichtlich der Belastungsdauer und Intensität entsprechend angepasst und am besten in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegt werden. Außerdem sorgt luftige Kleidung mit Funktionsfasern für eine bessere Klimaregulierung des Körpers. Neben Sonnencreme sollte besonders der Kopf mit einer Kappe oder ähnlichem vor der Sonneneinstrahlung geschützt werden.

 

 

 

Informationsquellen:
https://www.welt.de/gesundheit/article106630788/Acht-gefaehrliche-Irrtuemer-ueber-Sonnenbaden.html
https://www.akademie-sport-gesundheit.de/magazin/sonnenlicht-tut-der-haut-gut-und-schadet-ihr-zugleich.html
https://www.academyofsports.de/de/news/impuls-der-woche-die-wirkung-der-sonne-auf-den-menschen/