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Machen negative Gedanken krank?

 

FIT STAR FITNESSBLOG I Thema: Lifestyle

Ist das Glas bei Dir halb voll oder halb leer? Viele denken, man wird als Optimist oder Pessimist geboren – doch das ist falsch und letztlich Einstellungssache. Man kann seine Gedanken auf Positivität trainieren. Und das sollte man auch, denn Gesundheit beginnt im Kopf. Wir erklären Dir im Artikel, warum negative Gedanken krank machen können und geben Tipps, wie Du positiver denkst.

Wir alle kennen diese Tage: Der Kollege oder der Kommilitone nervt, mittags schmecken die Nudeln nach Seife, auf dem Heimweg können alle nicht Autofahren und das Abendbrot landet auf der Hose. Alles mies. Stopp! 

VERSUCHE NEGATIVE GEDANKEN AUF EIN MINIMUM ZU REDUZIEREN!

Die Gehirnforschung hat bestätigt, dass negative Gedanken großen Einfluss auf unsere Gefühle haben und andersherum. Wer sich also über alles ärgert und immer nur finster denkt: „Alles Mist!“, der fühlt sich auch schlecht. Messungen belegen, dass Ärgernisse, Streit, negative Bemerkungen, Gedanken an negative Dinge sowie Sorgen und Probleme tatsächlich starke Belastungen bis hin zu Schädigungen in unserem Körper auslösen können. Negative Gedanken und Emotionen machen auf Dauer also wirklich krank – das ist heute bewiesen.

 

WIE FUNKTIONIERT DAS IM KÖRPER?

Letztlich sind unsere Gedanken und Gefühle reine Biochemie. Schlechte Gedankenoder eine negative Erwartungshaltung sorgen im Schmerzzentrum des menschlichen Gehirns für Stress. Neben diesen Stresshormonen werden auch Kortison und Adrenalin ausgeschüttet, die Ängste, eine ganze Reihe von Körperreaktionen und sogar Schmerzen verursachen können.

Denkst Du hingegen positiv,so wird im Gehirn das Motivationszentrum aktiviert. Das produziert dann einen Hormoncocktail aus Serotonin, Dopamin sowie dem Bindungs- und Vertrauenshormon Oxytocin und schüttet diesen über das Schmerzzentrum. Die Folge: Es geht Dir sofort besser! Ärzte können mithilfe von Computertomografie sehr genau sehen, wie sich die Aktivität des Gehirns verändert. Bei schönen Gedanken werden die Gehirnwellen länger und Du entspannter. Gesundheit beginnt also tatsächlich im Kopf!

 

WENIGER GRÜBELN MEHR LÄCHELN

Dieses Wissen machen sich verschiedene Therapieansätze zunutze: Studien haben bewiesen, dass Schein-Operationen, beispielsweise bei Kniegelenks-Arthrosen, den betroffenen Patienten genauso gut geholfen haben wie eine echte Operation bzw. ein neues Kniegelenk. Hypnose-Therapeuten stützen sich auf die Heilkraft der Gedanken und auch Placebo-Präparate wirken allein aufgrund dessen, weil der Patient daran glaubt.

Die Kraft der Gedanken solltest Du also keinesfalls unterschätzen – beispielsweise beeinflussen die Gedanken entscheidend, ob Du 18 Stunden durcharbeiten oder einen Marathon durchhalten kannst. Positive Gedanken machen erfolgreich, fördern Deine Gesundheit sind ein wahrer Jungbrunnen. Worauf wartest Du also?

 

POSITIV DENKEN KANN MAN ÜBEN

Zeit Deine Gedanken ins Positive zu steuern – das beginnt schon in kleinen Situationen des täglichen Lebens. Klar, manches was Dir passiert ist blöd. Das ist einfach so und daran kannst Du auch nichts ändern. Versuche Dich darüber nicht zu lange zu ärgern, sondern konzentriere Dich auf die Dinge des Tages, die gut gelaufen sind und Dir Freude bereitet haben. Das kann man trainieren: anfangs musst Du Dich vielleicht immer wieder daran erinnern, irgendwann fällt Dir das leichter bis es fast von selbst passiert. Bis es soweit ist, haben wir ein paar kleine Tricks für Dich, die Deine Laune sofort steigen lassen.

  1. LÄCHELN
    Nicht nur andere freuen sich über Dein Lächeln, sondern auch Du selbst hast danach einfach bessere Laune. Du kannst es selbst ausprobieren: Zwinge Dich mindestens zwei Minuten Deine Mundwinkel nach oben zu ziehen und Du wirst sehen, dass Deine Laune steigt. Denn Dein Gehirn schüttet beim Lächeln Endorphine aus – einfach nur, weil der Körper das Signal dazu sendet. Wieder reine Biochemie. ;) 
     
  2. REDEN
    Menschen brauchen soziale Kontakte: Zeit, Zuwendung, sich unterhalten und gemeinsam Lachen – den anderen „sehen“ mit allen Sinnen. Darum: Handy weglegen sich mit der besten Freundin/dem besten Freund treffen und über kleine Alltagsprobleme, das Weltgeschehen, große Sorgen oder einfach nur das Wetter quatschen. Reden macht gute Laune und hilft beim Problemelösen. Niemand hat Zeit? Schon mal an Oma gedacht? Die freut sich sicherlich über einen Besuch.
     
  3. SCHENKEN
    Kleine Aufmerksamkeiten bewirken Großes! Ein Schokoriegel auf dem Schreibtisch des Kollegen, eine Blume für die Nachbarin oder das Lieblingsessen des Partners kochen. Zeigt, dass man sich für den anderen interessiert, verleiht Dir ein tolles Gefühlt und der Beschenkte freut sich ebenso.
     
  4. SCHREIBEN
    Wann hast Du das letzte Mal einen Brief geschrieben? Oder überhaut mehr als 2-3 zusammenhängende Sätze? In der heutigen Zeit, in der sogar Notizzettel und Einkaufslisten in Smartphone getippt werden, ist ein geschriebener Brief ein richtiges Highlight! Du verbringst so selbst weniger Zeit vorm Handydisplay und schnappst beim Einwerfen sogar noch etwas frischen Sauerstoff und der Empfänger freut sich.
     
  5. SPAZIEREN GEHEN
    Bewegung an der frischen Luft ist gut für uns. Der Sauerstoff durchströmt den Körper, sorgt für einen freien Kopf, innere Ruhe und am schönsten ist das wohlige Gefühl danach. Noch besser: Mit dem Partner oder der Freundin spazieren gehen.

 

Es ist also gar nicht so schwer! Positive Gedanken sorgen für gute Stimmung und eine fröhliche Ausstrahlung steckt auch andere an.

 

 

 

 

 

 

Informationsquellen:
https://www.fitbook.de/health/brandstory-warum-gesundheit-im-kopf-anfaengt
http://www.runbiz.de/denken.htm
Bittner, G. & Lichtenthal, A. (2012): Krankheit beginnt im Kopf – Gesundheit auch: Medizin der Krankheitsursachen. Berlin: epubli.