Trainingspläne mit KI - sinnvoll oder gefährlich?

FIT STAR FITNESSBLOG I Thema: Training

Nur mit einem strukturierten Trainingsplan erreichst du schnell und durchdacht deine Fitnessziele, kannst deinen Fortschritt tracken und musst dir im Studio nicht lange überlegen, welche Übung als nächstes kommt. Viele Athleten setzen bei der Erstellung ihres Trainingsplans inzwischen auf ChatGPT und Co. Doch wie gut sind die künstlich generierten Pläne wirklich? Lies hier alles Wichtige zum Thema.

 

„ChatGPT schreibe mir einen Trainingsplan für 12 Wochen Fitnesstraining“. So oder so ähnlich stellen sich viele Sportbegeisterte aktuell ihr Training zusammen. Denn wer seine sportlichen Ziele erreichen will, sollte nicht wild lostrainieren. Ein durchdachter und strukturierter Plan hilft, das eigene Fitnessprogramm richtig einzuteilen und durchzuziehen.

 

Bislang standen für die Erstellung eines Trainingsplans vor allem Personal Trainer, Coaches oder Physiotherapeuten dem Trainierenden zur Seite. Doch in Zeiten von gratis Fitnessapps und ChatGPT greifen mehr und mehr Sportler auf diese schnell erstellten und einfach abrufbaren Pläne zurück.

 

Für wen eignen sich diese Trainingspläne? 

Besonders Fitnesseinsteiger nutzen gern diverse Trainingsapps und Pläne, um sich mit dem Fitnesstraining vertraut zu machen und ihr Repertoire an Übungen für einzelne Muskelgruppen zu erweitern. Die Trainingspläne können dabei helfen, eine Routine beim Training zu entwickeln und mehr Selbstsicherheit aufzubauen. Auch ein besseres Tracking der gemachten Übungen und genutzten Gewichte ersetzt das herkömmliche Trainingsbuch. 

 

Die Grenzen der künstlich generierten Pläne 

Doch wer sich allein auf den generierten Trainingsplan verlässt, stößt häufig recht schnell an seine Grenzen. Seien es fehlende Rest-Days, das wiederholte Training gleicher Muskelgruppen kurz hintereinander oder die ewig gleiche Abfolge der gleichen Übungen - automatisch generierte Trainingspläne haben zahlreiche Schwächen. Egal ob Überanspruchung der Muskulatur oder Langeweile im Trainingsablauf - siehe deinen Trainingsplan als eine Art Hilfsmittel, nicht als absolutes Pflichtprogramm, das nicht hinterfragt werden darf. 

 

Bewusster Umgang mit KI-Plänen  

Während solche Trainingspläne vom Prinzip gut sind und seine Anwender mit gutem und hilfreichen Wissen und Ideen versorgt sollten sich Sportler nicht allein darauf verlassen. So werden etwa persönliche Abneigungen, Schwächen und Eigenheiten bei der Erstellung nicht in Betracht gezogen. Eine Verletzung im Bewegungsapparat kann hier schnell einen Strich durch den eigens erstellten Plan machen. Und auch korrekte Bewegungsabläufe können durch eine KI nicht erkannt werden.

 

Fazit

Insgesamt lässt sich zusammenfassen, dass Pläne durch ChatGPT und Ähnlichem eine gute Möglichkeit sind, um sich verschiedene Übungen und allgemeine Informationen zum Training zusammenstellen zu lassen. Die Pläne sollten dabei jedoch sinnvoll hinterfragt und regelmäßig kontrolliert werden, ob sie den Trainierenden auf gesunde Art und Weise auf das gewünschte Ziel leiten.  Trainingspausen zur Regeneration und bei Verletzung sollten eingehalten werden und auch andere Quellen, beispielsweise durch Trainer oder Bücher, für die Erstellung von Trainingsplänen genutzt werden.

 

Du weißt nicht, wie du dein Training sinnvoll strukturierst oder dir fallen keine neuen Übungen für eine bestimmte Muskelgruppe ein? Kein Problem, unsere Trainer helfen dir gern bei der Erstellung eines Trainingsplans sowie bei der korrekten Ausführung deiner Übungen. Sprich sie einfach bei deinem nächsten Besuch im Studio an.

 

Viel Spaß beim Training

Wünscht dir dein FIT STAR Team

 

 

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