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5 Dinge auf die Sportler beim Grillen achten sollten

 

FIT STAR FITNESSBLOG I Thema: Ernährung

Der Sommer steht vor der Tür und halb Deutschland putzt schon mal den Grill. Was gibt es da schöneres als gemeinsam mit Freunden in der Sonne zu grillen? Damit Du dabei aber auch in sportlicher Hinsicht profitierst, verraten wir Dir die 5 wichtigsten Tipps fürs „sportliche Grillen“.

Grillen ist eine der ältesten Garmethoden: Schon die Steinzeitmenschen haben rohes Fleisch übers Feuer gehalten. Was viele nicht wissen: Grillen ist auch eine der nährstoffschonendsten Garmethoden, da durch die schnellen Garzeiten weitaus weniger  Vitaminverlust als bei vielen anderen Zubereitungsarten entsteht. Ring frei also für Steaks und brutzelnde Würstchen? Die kulinarische Outdoorsaison hat noch mehr zu bieten als das und mit unseren fünf einfachen Tipps kannst auch Du als Sportler ohne Reue genießen.

 

1. KÖNIGSDISZIPLIN FLEISCH

Die beste Wahl sind Hähnchen- und Putenbrust sowie mageres Rind vom Metzger. Auch ein Schweineschnitzel ist mit 1,9 Gramm Fett pro 100 Gramm deutlich leichter als zum Beispiel ein Nackenkotelett (5,2 g Fett/100 g). Je hochwertiger das Fleisch, desto besser. Der Gang zum lokalen Fleischverkäufer lohnt sich – bei wirklich gutem Rinderfilet braucht es meist nicht mehr als Salz und Pfeffer, um den vollen Geschmack des Grillguts zu erleben. Das spart ungemein Kalorien und andere lästige Zusatzstoffe.

Geht gar nicht: Grillfleisch mit Bier ablöschen! Das Bier tropft in die Glut, Rauch mit krebserregenden Stoffen entsteht und zieht ins Grillgut ein. Außerdem wird Asche aufgewirbelt und setzt sich auf dem Steak ab. Dabei wird der Garprozess unterbrochen und das Fleisch ist am Ende oft trocken.

Oder doch lieber Fisch?

Fisch vom Grill ist unschlagbar gesund: Lachs ist beispielsweise ein wichtiger Omega-3-Lieferant und enthält sehr viel Protein. Da ungesättigte Fette für den Muskelaufbau essentiell sind, sollte ein gutes Lachsfilet auf Deinem Grillfest nicht fehlen. Meeresfrüchte-Fans können wir Garnelen-Spargel-Spieße empfehlen: einfach vorgekochten weißen Spargel mit Schalotten und Garnelen zusammen aufspießen und auf den Grill legen. Abgerundet wird mit Thymian und Zitronensaft.

 

2. DIE BEILAGEN – ACHTE AUF HOCHWERTIGE KOHLENHYDRATE

Obwohl Kräuterbaguette für viele zu einer klassischen Grillparty gehört, solltest Du als Sportler lieber darauf verzichten. Meist besteht es aus Weißbrot und kommt aus der Tiefkühltheke. Viel leckerer ist es mit Vollkorn und selbstgemacht – das liefert Dir hochwertige Kohlenhydrate, welche Dir wertvolle Energie für Dein Training geben. Schneller geht die Folienkartoffel in der heißen Glut. Mit einem Schlag Quark und frischen Kräutern nimmst Du gleichzeitig hochwertige Proteine und Vitamine auf.

Generell sind vor allem in Beilagen viele Kalorien und Fett enthalten. Achte zusätzlich zum Verzicht auf Weißbrot/Kräuterbaguette darauf, dass Du immer genug Gemüse und frischen Salat mit leichtem Dressing als Beilage wählst. So lässt sich die Energiedichte eines Grillmenüs deutlich senken.

 

3. GEGRILLTES GEMÜSE: ERLAUBT IST, WAS SCHMECKT!

Nicht nur Vegetarier lieben Gemüse vom Grill! Hier kannst Du ohne Reue zugreifen. Besonders gut gelingen Champignons, Paprika, Zucchini, Aubergine, grüner Spargel, Kartoffeln, Maiskolben, Kirschtomaten und Zwiebel in einem Grillkorb. Eine Marinade aus Olivenöl und italienischen Kräutern oder Chiliflocken intensiviert das Aroma und hilft, die Vitamine besser aufzunehmen.

 

4. MACH ES SELBST!

Das spart viele Kalorien: Bereitest Du Dinge selbst zu, weißt Du genau aus was sie bestehen und kannst auf die Qualität der Inhaltsstoffe achten. Gerade in fertig gekauften Soßen und Dips sind oftmals Unmengen an Zucker, viele Kalorien und Fett enthalten. Das ruft Heißhunger hervor und steigert die Gier nach leeren Kohlenhydraten. Viele Dips lassen sich bereits mit wenigen Zutaten selbst herstellen.

Auch fertig mariniertes Fleisch und stark verarbeiteter Tofu enthalten oft viele Zusatzstoffe. Verlässt Du Dich nicht auf industriell verarbeitete Produkte, sondern nimmst Dir etwas Zeit für die Vorbereitung Deines Grillabends, werden nicht nur Deine Freunde von dem Geschmack begeistert sein, sondern auch Dein Körper wird es Dir danken. 

 

5. GRILLEN MACHT DURSTIG

Vorsicht: Bei einem geselligen Abend nimmt man schnell viele Kalorien in flüssiger Form zu sich ohne es wirklich zu bemerken. Weshalb Alkohol nur in Maßen genossen werden sollte, erklären wir hier. Aber auch in Softdrinks versteckt sich oftmals viel Zucker. Peppe Dein Mineralwasser lieber mit frischer Minze, Zitrone oder anderem Obst auf. Ist nicht nur lecker, sondern sieht auch super aus! 

 

 

Übrigens ist es ganz egal ob Du Dein Grillgut auf einem Holzkohle-, Gas- oder Elektro-Grillzubereitest – den typischen Grillgeschmack bekommst Du bei allen drei. Denn der Geschmack hängt nicht vom verwendeten Brennstoff ab: „die typischen Röstaromen entstehen durch die hohen Temperaturen, egal auf welchem Grill“, weiß der Deutsche Grill-&-BBQ-Meister und Vize-Grillweltmeister Michael Hoffmann. Gasgrills sind aktuell im Kommen. Nicht verwunderlich, denn Gas- und auch Elektrogrills haben den Vorteil, dass sie leichter zu regulieren sind. Außerdem bist Du damit spontaner und kannst auch nach Feierabend schnell noch mal den Grill anschmeißen. Lange Wartezeiten wie bei Holzkohle gibt es nicht.

 

 

 

 

Informationsquellen:

https://eatsmarter.de/ernaehrung/news/was-sie-uebers-grillen-wissen-sollten

https://www.fitness.de/training/sommerzeit-ist-grillzeit-dieses-grillgut-unterstuetzt-dich-beim-muskelaufbau/